Sie sind hier: Startseite Presse HAZ-Pflegestützpunkt-23-04-11

Anzeiger für Burgdorf und Uetze vom 23.04.2011

Gespräch mit Özkan geplant

Seniorenrat macht Druck: Sozialministerin kann den Weg für Pflegestützpunkt ebnen

Foto: Heine/HAZDie Zeit wird knapp: Am 30. Juni läuft die Antragsfrist für einen zentralen Pflegestützpunkt ab, doch die Krankenkassen wollen den Vertrag nicht unterschreiben. Ein Gespräch mit der Sozialministerin Aygül Özkan soll jetzt den Weg für die Kommunen ebnen.

von SYBILLE HEINE

Burgdorf. Das liebe Geld in Form von Zuschüssen hat im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Seniorenrates im Paulusgemeindezentrum gestanden. Die Senioren wollen Themen wie Pflegestützpunkt, Burgdorfer Modell als Wohnform im Alter, Mehrgenerationenhaus und Kurzzeitpflege voranbringen und hatten deshalb Caren Marks (SPD), Bundestagsabgeordnete und seniorenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, und den Landtagsabgeordneten Hans-Joachim Deneke-Jöhrens (CDU) eingeladen.Weil die Bundesmittel für die Anschubfinanzierung der Pflegestützpunkte, die den Senioren sehr am Herzen liegen, am 30. Juni auslaufen, drängt die Zeit, um das Modell „Burgdorfer Land“ mit dezentralen Pflegestützpunkten in Burgdorf, Uetze, Lehrte und Sehnde umzusetzen. Das Projekt droht zu platzen, weil die Verhandlungen mit dem Verband der Ersatzkassen gescheitert sind.

Deneke-Jöhrens versprach dem Vorsitzenden des Seniorenrates, Wolf Büttner, den vier Kommunen den Weg zu ebnen und einen Termin mit Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan zeitnah zu vereinbaren, um eine Lösung für das Problem zu finden. Um Fördermöglichkeiten ging es auch bei dem Thema „Burgdorfer Modell als Wohnform im Alter“. Das Vorhaben sei vom Bundesbauministerium als eines von zehn bundesweiten Forschungsprojekten ausgewählt worden. „Es bindet viel Arbeitskraft. Bei baulichen Veränderungen müssen neben senioren- und behindertengerechten Aspekten auch energetische beachtet werden“, sagte Stadtplaner Jan-Hinrich Brinkmann. „Viele Kommunen sind noch nicht so weit wie Burgdorf, was die Planung von Wohnformen betrifft, die Generationen verbinden. Die neue Energiediskussion macht wieder Förderungen möglich“, sagte Marks und machte Mut, entsprechende Anträge zu stellen. Beim Thema Mehrgenerationenhaus empfahl sie der Projektmanagerin Annegret Lange-Kreutzfeldt, die Zeit nach der Finanzierung durch den Bund im Blick zu haben. Eine enge Verzahnung mit der jeweiligen Kommune oder freien Trägern sei empfehlenswert. Deneke-Jöhrens signalisierte die Bereitschaft, Zuschussmöglichkeiten aufzuspüren.

Foto: Heine/HAZ

CDU DeutschlandsCDU/CSU-Fraktion im Dt. BundestagLandesgruppe Niedersachsen im Dt. BundestagCDU NiedersachsenCDU/CSU-Gruppe im EU-ParlamentEVP-ED-Fraktion im EU-ParlamentCDU-Fraktion im Nds. LandtagNiedersächsischer LandtagCDU-Kreisverband Hannover-LandCDU-Stadtverband LehrteCDU-Stadtverband BurgdorfCDU-Gemeindeverband Uetze
© MdL Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens 2012